Pretty Pink – Born Digital – Brilliant Album – 2023

Review about Pretty Pink – Born Digital – Brilliant Album – 2023
Facts
Pretty Pink

Artist: Pretty Pink
Country of Origin: Germany, Blankenburg (Harz)
Title: Born Digital
Format: Album, Stream, Download
Genre: Electronica, Deep / Melodic/ Progressive House
Label: Deep Woods
Release Date: May 05-2023
17 Tracks • 57 Minuten (Radio Edits Version)

Hi-res 42

At Apple Music available in partially Hi-res
24 Bits / 44.1 kHz – Stereo (Radio Edits)

UK-Flag 42

For the English translation
please >>> click here <<<

Review

Pretty Pink ist eine Künstlerin aus dem Bereich Melodic House/Techno, die in den letzten zehn Jahren zu einer der bedeutendsten Künstlerinnen des Genres aufgestiegen ist. Am 05. Mai 2023 veröffentlichte sie ihr Debütalbum BORN DIGITAL auf ihrem eigenen Label Deep Woods und es ist auf allen bekannten Download- und Streaming-Plattformen erhältlich.

Die aus Blankenburg im Harz stammende Pretty Pink aka Anne Karolczak ist bekannt für ihre mitreißende Mischung aus episch schwebenden Synthi-Lines und techigen Percussion-Teppichen, auf denen sich die melodischen Tracks raumgreifend und danceflorrfüllend mit der beinahe schon berühmten Pretty Pink-Energie ausbreiten können. Ihre Tracks sind auf so renommierten Plattenlabels wie Embassy One und Anjunabeats zu hören, auch mit ihren Remixes für namhafte Acts für Acts wie Armin van Buuren oder auch Lost Frequencies vermag Anne auf der ganzen Linie zu überzeugen. 

Pretty Pink
© Marina Schneider-Moog

BORN DIGITAL erscheint über Pretty Pinks eigenem, mittlerweile überaus renommierten Deep Woods-Label und lebt von ihrem frisch dynamischen Stil mit schwebend melodischen Soundwolken und den druckvollen Percussions. Das Album ist die Krönung ihrer bisherigen Karriere und enthält 17 magische Tracks, die allesamt mit einer immens emotionalen Faszinationskraft daherkommen.

Der Titeltrack eröffnet das Album mit pulsierenden Bässen, eindringlichem Gesang und brillianten Feel-Good-Vibes, die Dich mit unwiderstehlicher Anziehungskraft auf die Tanzfläche locken. Die Tracks sind überaus dancefloorkompatibel und wahre Soundjuwelen für lange Nächte in den Clubs, sorgen jedoch mit fesselnden Melodien, griffigen Hooks und bezaubernden Vocals auch für überaus stimmige Hörsessions zu Hause über die hochwertige Stereoanlage oder unter guten Headphones.

The Bottom Line

Eigentlich hatte ich ja den Gedanken verworfen, noch ein Review zum Debut-Album von Pretty Pink zu veröffentlichen, nicht etwa, weil mir das Album nicht gefallen würde, sondern aufgrund der Tatsache, dass ich entschieden habe, mich nach den Jahrzehnten im Musikbusiness aus dem Geschäft zurückzuziehen. Denn es wird Zeit, diesen neuen, anderen Weg zu gehen (Kommt jemand mit?).

Doch bei Pretty Pink konnte ich dann doch nicht widerstehen. Schon bei den ersten Single Veröffentlichungen, um die herum sich dann das Debut-Album BORN DIGITAL herauskristallisierte, stand ich buchstäblich in Flammen. Nachdem ich Anne wegen eines Presse-Kits angeschrieben hatte, schickte sie mir dann eine unglaubliche liebe und freundliche Message und stellte im gleichen Schritt den Kontakt zur ihrer PR-Agentur her, bei der dann auch noch ein alter lieber Bekannter von mir die Fäden in den Händen hält.

Pretty Pink
© Marina Schneider-Moog

Somit stimmte bei diesem von mir geplanten Review-Projekt eigentlich alles und Anne aka Pretty Pink hatte sich nahezu spielerisch in jedem Belang, angefangen bei ihrem urtypischen Sound mit allerhöchstem Wiedererkennungswert, bis hin zu den für die Presse wichtigen administrativen Belangen, zu meinem Alltime Top Favoriten hinzugesellt.

So besteht nun meine persönliche Alltime Top 5 aus JOPLYN (lieben Gruß nach Berlin), Nora En Pure, die mir mit ihrer Musik den Weg durch das Pandemie-Dickicht gebahnt hatte, dazu Miss Monique, natürlich auch Korolova. Und last but not least jetzt auch Pretty Pink.   

BORN DIGITAL ist gewebt wie ein klanglicher Wandteppich voller leuchtender Farben, der mit feinem Sinn für zielgerichtetes Design ein homgenes Pretty Pink typisches ureigenes Klanguniversum in den Raum zaubert. All das  zeigt Pretty Pinks angeborene Fähigkeit, uns Geschichten durch ihre Musik ans Herz zu legen, die die Fantasie anregen und gleichzeitig Körper, Geist und Seele bewegen.

Euch hier einige Anspieltipps zu geben, fällt nicht leicht, denn das Album BORN DIGITAL gehört mit zum Besten aus dem Electronica Genre seit dem Jahr 2020. Aber Suvi, Miss You, Drifting, Stay und  Staying sind absolute Juwelen.

Allerdings bereitete mir die Release-Politik dann doch so einige Verständnisschwierigkeiten. Es gibt drei verschiedene Versionen zum BORN DIGITAL Release , eine 6 Track EP mit dem gleichen Titel und Cover (durchgänig in Hi-res 24 Bit 44.1 kHz), eine Extended Version mit 17 Extended Mixes exklusiv bei Beatport und eine Radio Edits-Version, die ihr ebenso wie die EP auf allen anderen bekannten Plattformen bekommt bzw. hören könnt.

Letztere beinhaltet dann Tracks in Lossless 16 Bit / 44.1 kHz und auch einige in 24 Bit / 44.1 kHz. Wie dem auch sein mag, BORN DIGITAL klingt in allen Versionen durchweg sehr gut, wobei die Extended Versions noch mehr an Dramatik, Grip und Magie ausstrahlen.

So, und jetzt habe ich noch einige Reviews zu den letzten beiden Alben von Bob Moses am Köcheln, dazu Reviews zu dem fantastische Album der genialen LP Giobbi aus den USA und zu dem fantastischen neuen Album von Rodriguez Jr – und dann wird das WaterDomeMusic Ding ganz sanft ausgleiten.  Mal sehen, was dann kommen wird.

Rating
  • Resolution 16 Bit / 44,1 kHz + 24 Bit /44.1 kHz
  • Höhen / Treble
  • Mitten / Mids
  • Bass
  • Räumlichkeit / Spaciality
  • Music
4.8

Zusammenfassung

album born digital 800

Listen to the Album and Buy it!
Mein Testequipment:

Studio 1 (High End):

  • 2 x System Audio SA Mantra 50 (front)
  • 1x System Audio SA Mantra 10 AV (center)
  • 2x System Audio SA Legend 5 (Rear)
  • 1 x System Audio Saxo 10 (Subwoofer)
  • 4 x Onkyo SKH-410 (B) (Dolby Atmos)
  • Auralic Altair (Audio Streaming Client mit max. 32 Bit / 384 kHz)
  • NVIDIA Shield Pro mit Plex, Kodi (max 192 kHz für  Audio, Tidal (MQA Streaming Client)
  • AppleTV 4K (Streaming Client) Dolby Atmos, HDR, Dolby Vision
  • Amazon Cube 4K (Streaming Client) Dolby Atmos (restricted), HDR, Dolby Vision
  • Panasonic DP-UB9004 (4K UHD Player) Dolby Atmos, HDR, Dolby Vision
  • Oppo UDP-203 (4K Ultra HD Blu-ray Disc Player) Dolby Atmos, HDR, Dolby Vision
  • Yamaha CX-A5100 (Preamp) 4K, Dolby Atmos, Hi-res
  • Yamaha MX -A5000 (Power Amp)
  • Sony KD-55A1 (TV) 4K OLED, HDR, Dolby Vision

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