Gretel Hänlyn – Drive – Single – 2022

Review for Gretel Hänlyn – Drive – Single – 2022
Facts about the Single
Drive 800 1

Artist: Gretel Hänlyn
County of Origin: UK, London
Title: Drive
Format: Single (Download, Stream)
Label: VLF Records
Release Date: 04/10/2022
Genre: Alternative, Indie
1Track • 2:58 min

Hi-res 42

At qobuz available in Hi-res, Download
and Stream @ 24-Bit / 44.1 kHz, stereo

Hi-res 42

At Apple Music available in Hi-res,
Stream only @ 24-Bit / 44.1 kHz, stereo

UK-Flag 45

For the English translation of
this review >>> click here <<<

Review:

Am 04.10.2022 meldete sich die Powerfrau Gretel Hänlyn mit ihrer brandneuen Single „Drive“ zurück. Der Track ist der erste Release seit der Veröffentlichung von Gretels gefeierter Debüt-EP Slugeye und folgt auf einen ausverkauften Tour-Sommer, der eine ausverkaufte Debüt-Headline-Show, Auftritte beim Green Man und Wilderness Festival sowie Gastauftritte bei Glastonbury, All Points East und Primavera jeweils an der Seite von Mura Masa folgten.

Zur Single gibt einen faszinierenden Visualizer. den Ihr Euch hier anschauen könnt:

„Drive“ mag einerseits der Aufbruch in eine Ära der Selbstfindung für Maddy Haenlein aka Gretel Hänlyn darstellen, doch ich sehe das Ganze eher als Wandlung, und nicht als einen als Bruch mit der musikalischen Vergangenheit. Und Gretel zeigt sich bei ihrer neuen Single „Drive“ wie immer von ihrer höchst souveränen und ansprechenden Seite. Der Song entstand während einer Tournee, bei der sie sich nach rasantem Spaß und Hysterie bei ihren Auftritten sehnte.

„Drive“ mag jetzt durchaus wie eine experimentelle Abkehr von den erzählerischen Indie-Texturen ihrer Debüt-EP klingen und mag vom mir aus auch eine kühne Auffrischung des Gitarrenrocks durch eine der faszinierendsten neuen Frontfrauen Großbritanniens sein. Doch eigentlich war doch klar, dass Maddy immer für Überraschungen gut ist, und das ist auch gut so, denn dies umgibt sie mit einer geheimnisvollen Aura und macht sie faszinierend.

Und „Drive“ ist faszinierend, der Track ist schimmernd, launisch und lässt in Deinem Kopfkino ein berauschendes Video ablaufen. Einerseits klingts so a bisserl wie eine Goldfrapp unter Speed. Bis zur Mitte des Tracks erlebt man als Hörer und Fan eine atemberaubend schnelle Fahrt heraus aus der persönlichen Escape-Zone von Gretel mit wehendem Haar, offernem Auto-Verdeck und mit Highspeed hinein in die Freiheit und weg von den Regulierungen des Tourlebens.

Gretel

Doch dann wird es gruselig und der Driver des Cabrios entpuppt sich so ein wenig als Ghostrider und die Fahrt im offenen Caprio mutiert a bisserl zur Fahrt mit John Carpenter’s „Christine“. Und Gretel mag diesen Thrill – und wir doch eigentlich auch, selbst wenn wir es nicht laut zugeben mögen.
„Drive“ ist überaus kinematisch und lässt Videos in Deinem Kopf entstehen, die ein wenig wie die grellen Video-Inszenierungen von deadmau5 wirken, wie er sie wahrscheinlich bestens passend zu diesem Track kreieren würde.

Unter dem Strich kann ich nur sagen „Gut gemacht Gretel“, Drive macht eine Menge Spaß und es ist, ja, überraschend. Und Gretel ist sehr willkommen, wenn sie ihr Ding so weiter machen kann.

Gretel Hänlyn spricht über den Track und erklärt: „Ich bin so begeistert von dem, was ich im Moment musikalisch mache, was ich als ein wirklich gutes Zeichen dafür ansehe, dass ich das Richtige tue. Und ich habe das Gefühl, dass ich meiner musikalischen Selbstfindung mit jedem Track näher und näher komme. Ich liebe es auch, wie ich meine Weiblichkeit und dann die totale Neutralität in meiner Musik einsetze, mädchenhafter, gruseliger Gesang hinter völlig geschlechtsloser Musik. Ich habe mich auch sehr auf die Lyrik eingelassen, mich nicht zurückgehalten und mir erlaubt, Dinge zu sagen, über die ich früher vielleicht zweimal nachgedacht hätte oder die ich für uncool gehalten hätte.“

Gretel wird ihre Live-Karriere mit einer Reihe von Shows im Herbst fortsetzen, darunter zwei wegweisende Auftritte für Pitchfork in London und Paris im November. Alle Tourdaten hier :

Tourdates:

DateLocationCity Country
08 Oct 22YALA!, Lower ThirdLondonUK
28 Oct 22London Calling AmsterdamNL
13 Nov 22Pitchfork FestivalLondonUK
19 Nov 22Pitchfork FestivalParisFrance
26 Nov 22Super Bock em StockLisbonPortugal

Rating
  • Resolution
  • Höhen / Treble
  • Mitten / Mids
  • Bass
  • Räumlichkeit / Spaciality
  • Music
4.8

The Bottom Line

Drive 800 1       See text. (Max. 5 Points!)

Mein Testequipment:

Studio 1 (High End):

  • 2 x System Audio SA Mantra 50 (front)
  • 1x System Audio SA Mantra 10 AV (center)
  • 2x System Audio SA Legend 5 (Rear)
  • 1 x System Audio Saxo 10 (Subwoofer)
  • 4 x Onkyo SKH-410 (B) (Dolby Atmos)
  • Auralic Altair (Audio Streaming Client mit max. 32 Bit / 384 kHz)
  • NVIDIA Shield Pro mit Plex, Kodi (max 192 kHz für  Audio, Tidal (MQA Streaming Client)
  • AppleTV 4K (Streaming Client) Dolby Atmos, HDR, Dolby Vision
  • Amazon Cube 4K (Streaming Client) Dolby Atmos (restricted), HDR, Dolby Vision
  • Panasonic DP-UB9004 (4K UHD Player) Dolby Atmos, HDR, Dolby Vision
  • Oppo UDP-203 (4K Ultra HD Blu-ray Disc Player) Dolby Atmos, HDR, Dolby Vision
  • Yamaha CX-A5100 (Preamp) 4K, Dolby Atmos, Hi-res
  • Yamaha MX -A5000 (Power Amp)
  • Sony KD-55A1 (TV) 4K OLED, HDR, Dolby Vision

Read More

Teilen mit ...
Copyright © 2022 WaterDomeMusic Impressum + Datenschutzerklärung | Audioman Pro by Catch Themes