Grandbrothers: All The Unknown (Album) – 2021

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Grandbrothers: All The Unknown – Album – City Slang – 2021

Genre: Emotional Acoustic Electronica, Ambient Minimal Music

Intro

0:30, Mittwoch, 02. Juni 2021. Ich kann endlich damit anfangen, das Review zum Album “All The Unknown” und dem vor ein paar Tagen erschienen ARTE Concert von den Grandbrothers zu schreiben, nachdem ich beinahe volle zwei Tage gebraucht habe, den fantastisch arrangierten Sound der Grandbrothers in mir aufzunehmen, damit zu leben und festzustellen wie das Duo in verschiedenen Alltagssituationen auf mich wirkt: im gemütlichen Wohnzimmer vor der großen Anlage, beim Aufstehen in der Frühe, zum abendlichen Relaxen, unter dem BeyerDynamic DT 880 S Studio Studiokopfhörer, dem High-Ende Hörer Audeze EL-8 und mit dem Shure S SE846 In-Ear Hörer.

Dazu kamen dann noch Recherche-Aufgaben wie das Studieren der Artist Biograpie, die Gedanken des Duo’s zum Album selbst wie zu den eigenen Songs und was die Konkurrenz denn so dazu geschrieben hat, sowie Bildauswahl und Bildzuschnitt und Bildgestaltung.

Genre-Zuodnung? Wie jetzt? Muss das sein?
Grandbrothers
© Toby Coulson

Bei Musik wie dieser ist es meiner Meinung nach wichtig, sich vorab ein gutes Konzertvideo anzuschauen, um einen möglichst vollständigen Eindruck vom Künstler, deren Kompositionen und Sound zu erhalten. Das war, wie ich feststellte, schon bei meinem Warmwerden mit der Musik von Hania Rani, GoGo Penguin und dem Portico Quartet überaus hilfreich.

Ich sprach im Absatz zuvor von “Musik von dieser” und dies zeigt Euch schon, dass es überaus schwer ist, den Sound des deutsch/schweizerischen Duos, dem Deutschen Erol Sarp am Piano und Lukas Vogel aus der Schweiz (Electronics), einzuordnen. Nichts kann und will da so richtig passen. GoGo Penguin aus UK geht es da ähnlich, zudem die mögen es gar nicht, in irgendwelche Schubladen gestopft zu werden und nannten Ihren Sound (geprägt von Bass, Schlagzeug, Piano und jede Menge Effektgeräte) genial umschreibend “Acoustic Electronica”.

Und dies haben wir bei den Grandbrother auch, nur müssen wir eben noch Sythies und massenweise Electronic hinzufügen, also lasst uns noch das Adjektiv “Emotional” vor den Ausdruck “Acoustic Electronica” setzen, somit haben wir doch jetzt einen Begriff, der die Werke der Grandbrothers recht treffend beschreibt, denn Emotionalität und das damit verbundene Crescendo kann niemand besser musikalisch zum Ausdruck bringen wie die Grandbrothers (Ich höre grade “All the Unknown” und hebe schon wieder samt Schreibtischsessel förmlich vom Boden ab).

Sicher finden wir auch deutliche, sehr deutliche Spuren von Ambient und Minimal Music in den Kompositionen, meist in den Intros und Outros der jeweiligen Tracks, zumal Erol (Piano) nach eigener Aussage anfangs sehr vom Minimalismus Steve Reich’scher Prägung beeinflusst war. Da jedoch die Sequenzen, die dem musikalischen Minimalismus nahe stehen, bei den Grandbrothers niemals zäh oder nervig daher kommen, nennen wir diesen Teil der Musik der Grandbrothers doch einfach mal “Ambient Minimal Music”.

Und nun zum ARTE France Concert-Video:

Das Grandbrothers Concert Video “Grandbrothers en session à la Piscine Tournesol – ARTE Concert”

ARTE France ist den Grandbrothers erstmalig im Jahr 2015 während der ersten Edition des ARTE Concert Festivals begegnet. Die Virtuosität und Poesie des Duos hatte damals das Team von ARTE vollständig in ihren Bann gezogen. Und natürlich freut man sich jetzt überaus, das Duo an so einem ausgefallenen Ort wie einem beinahe schon unpassend schnöden städtischen Schwimmbad in Szene setzen zu können. Doch davon völlig unbeeindruckt spielen die Grandbrothers einige Tracks ihr letzten Albums “All The Unknown” (erschienen am 15. Januar 2021) und tauchen die Szenerie in eine unglaublich beeindruckende Atmosphäre, die musikalisch und visuell auf der ganzen Linie überzeugen kann.

Die Bildqualität kommt in 1080p daher, auch der Sound (WEBM OPUS 160K) überzeugt mit guter Räumlichkeit, sehr schöner Bühnenabbildung und sauberen tief runter reichenden Bässen.

Ein modifiziertes Klavier, ein deutsches Duo von ehemaligen Tontechnikern, die zu Musikern wurden, eine visuell vorzüglich ausgearbeitete Bühnenkonzeption: Das sind die Grandbrothers. Musikalisch liefern Erol Sarp und Lukas Vogel eine immens überzeugende Synthese aus modifiziertem Piano (Erol) und elektronischen Gerätschaften und Synthies (Lukas) ab. Nils Frahm und Francesco Tristano lugen stilistisch etwas neidisch um die Ecke und reiben sich die Augen – die Grandbrothers führen das Klavier unter Zuhilfenahme der Elektronik in neue klangliche Gefilde.

Das Keyboard der Grandbrothers ist sowohl elegant, rhythmisch, die Crescendos steigern sich bis zu einem ultimativen Höhepunkt. Dies wird durch ein ausgeklügeltes System von selbst entwickelten Hämmerchen unterstrichen, die auf der gesamten Oberfläche des Klaviers installiert sind, auf die Saiten schlagen und auch gegen das Chassis des Pianos im Takt hämmern. Dies wird elektronisch von Lukas mithilfe der Elektronik bewerkstelligt, was dem Sound der beiden Musiker zusätzliche Dynamik verleiht.

Geleitet von diesen perkussiven Eigenheiten und den repetitiven Arrangements des Duos, folgt jeder Track einem mitreißenden Crescendo und steigert Emotionen und Gefühl bis hin zur Ekstase mit Gänsehautgefühl und Tränen der Emotion im Auge.

Tracklist:

00:00 What We See
06:09  All The Unknown
11:30 Silver
16:40 White Nights
24:19 Auberge
29:22 Bloodflow
35:17 Organism

Ursprünglich wollte ich Euch jeden hörenswerten Track als Reinhör-Tipp mit einem Sternchen versehen, doch das lass’ ich besser mal bleiben, jeder Track ist großartig und steht für sich. “Auberge” ist von den beiden in der Mitte des Sets platziert und bietet als Ambient-Highlight Zeit zum Luftholen und Sinnieren über das Gehörte, um dann mit den darauf folgenden “Bloodflow” wieder kräftig Fahrt aufzunehmen und mit dem faszinierenden “Organism” mit stakkatohaft perkussiven Arrangement zum Ende des Sets und damit zum Höhepunkt zu kommen.

Das Album “All The Unknown” vom 15.01.2021

Nachdem ich mir das ARTE Video immer und immer wieder angeschaut habe, stand für mich fest, dass ich mich dem Album wohl ausgiebig widmen und auch ein Review dazu schreiben muss – daran würde kein Weg vorbeiführen. Zuerst versuchte ich es mit dem Stream bei Tidal und Qobuz – doch das war von der Qualität her gesehen nicht das, womit ich leben wollte: Die Dynamik fehlte. Also kaufte ich mir das Album und lud es bei Juno Downloads in 16 Bit / 44.1 kHz herunter (24 Bit gebt es bei diesem Release nicht), bereitete es mithilfe spezieller Software sorgsam auf und überspielt es auf meinen für Audiofiles optimierten Musikserver.

Und das Ergebnis ist mit exzellenter Klangqualität richtig gut – so lässt sich dieses Album perfekt zu Hause über die große Anlage genießen oder unter dem Kopfhörer mit geschlossenen Augen schwelgerisch genießen. Lukas (Electronics) sagte in einem Interview so bezeichnend:

Grandbrothers

“Wenn ich mir aussuchen könnte, wie die Leute unsere Musik hören würden… Vielleicht sind es zwei verschiedene Arten. Zum einen sehr konzentriert, in einem bequemen Sessel zu Hause sitzend, mit guten Lautsprechern und wirklich intensiv genießend.
Aber auch in einem Club oder auf einer Party wäre es sehr schön Weg zu sehen, wie die Leute unsere Musik hören. Es sind diese zwei Welten: Eine eher introvertiert und alleine genießend, die andere dann die extrovertierte tanzende Seite”
.

Ich kann Lukas da nur voll und ganz zustimmen, die zu Hause-Option ist extrem faszinierend, im Club fällt das wohl leider noch für eine ganze Weile aus, aber ja, die Grandbrothers sind tanzbar und mehr als nur clubtauglich, Veranstalter etc. müssten dann das Duo halt nur buchen. Und ich gestehe: im Rahmen eines Open Airs kann ich mir derzeit kaum etwas Schöneres vorstellen.

Und der ganz große Wunsch: hier in meiner Heimatstadt Fulda auf dem Domvorplatz, der einmal im Jahr für Open Airs genutzt wird, mit einer sensationellen Lightshow im abnehmenden Abendlicht. Ich garantiere: nach zwanzig Minuten werden die Grandbrothers das gesamte Auditorium zum Tanzen und Mitgehen gebracht haben.

Mit seiner Meinung und Einschätzung zu den Hörvorlieben der Fans ist Lukas nicht alleine: GoGo Penguin sagen das Gleiche und begeistern auf Festivals mit ihrer “Acoustic Electronica” die Fans unglaublich und bringen sie stets reihenweise zum Tanzen. Wie Ihr seht, ich ziehe immer wieder Parallelen zu GoGo Penguin wie auch zu Hania Rani und dem Portico Quartet. Letztere sind die Großmeister des modernen immens spannenden Minimalismus und haben beispielsweise mit dem neuen Album “Terrain” eine Suite bestehend aus drei Sätzen mit akustischen Instrumenten und Synthies sowie einer Gesamtlaufzeit von 38 min herausgebracht – natürlich inspiriert und beeinflusst von Steve Reich. Womit wir dann die nächste Parallele ausgemacht hätten.

Das Album “All The Unknown” bezieht seine kreative Genialiät aus der scheinbaren Gegensätzlichkeit der beiden Akteure. Lukas ist mit seinen Electronics derjenige, der sich etwas verkopfter der Materie widmet, während Erol am Piano eher aus dem Bauch heraus arbeitet. Jedoch genau aus diesem Spannungsfeld speist sich die enorme Kreativität des Duos. Und diese ist eine der wichtigen Voraussetzungen für künstlerisch kreativen Ideenreichtum und Erfolg. Womit wir wieder bei GoGo Penguin und dem Portico Quartet angekommen sind, die das genau so sehen.

Der Titel des Albums “All The Unknown” ist von den Grandbrothers doppelsinnig gemeint. Er kann zum einen etwas Negatives bezeichnen, das dem Menschen Angst einflößt, wovor man am liebsten flüchten möchte – oder er kann auch eine Situation bezeichnen, die in letzter Konsequenz eine Person zu krass belasten mag, wie Erol sagt.

Man kann auch versuchen, es auf eine positive Art und Weise zu deuten”, führt Erol weiter aus. “Dass man sich einlässt auf das Unbekannte, schaut was passiert und sich ins Ungewisse stürzt. Das fanden wir als Metapher für dieses ganze Album schön. Das beschreibt die Musik an sich, mit diesen kühlen kalten, bedrohlichen Momenten, dann dieses sehr Zarte, Hoffnungsvolle, den Aufbruch, und eben auch dieses Positive, was einen antreiben soll”.

Was mich an dieser Aussage so sehr verblüfft, dass Hania Rani über ihr letztes Album “Home” vom 29.05.2020 beinahe gleicher Art redet, Hania beschreibt Ihr Album als Reise, “Home bietet eine metaphorische Reise, bietet Geschichten von einer Reise zu den Orten, die manchmal durch Zufall, manchmal durch gezielte Wahl zu unserem Zuhause werden. Home ist die Geschichte vom Verlassen eines vertrauten Ortes und der Reise, die unweigerlich daraus folgen muss [und damit auch vom Einlassen auf das neue Fremde]“, wie Hania sagt.

Wir sprechen also von vier Künstlern und Acts, die auf seltsame Weise miteinander in Verbindung zu stehen scheinen – und ja, natürlich gibt es bei den vieren Parallelen. Doch ich merkte, nachdem ich mich mit den Grandbrothers, ihrem Sound im Video und im letzten Album ausführlich beschäftigte hatte, dass mir irgendeine Kleinigkeit bei den Werken von Hania Rani, GoGo Penguin und dem Portico Quartet immer gefehlt hat, die jedoch die Musik der Grandbrothers so derart tief berührend macht und aus dem Kreis dieser vier heraushebt:

Es ist die Fähigkeit des Duos zum konstant ansteigenden Crescendo bis hin zur Ekstase, die mit voller Wucht auf den Hörer trifft und mit dem dramatischen Höhepunkt des jeweiligen Tracks ein um das andere Mal permanent Wasser in Augen treibt – Tränen der Verzückung und Glückseligkeit – oder Tränen der Verzweiflung und Erinnerung an tragische vergangene Zeiten – je nach Befindlichkeit und Seelenzustand des Hörers.

Prepared-Piano Techniken

Und wie schon gesagt, Grandbrothers nutzen eine Vielzahl von den sogenannten klassischen “Prepared Piano-Techniken”. Lukas sagt dazu: “Das Spektrum unserer Klangexperimente geht von ganz einfachen, leichten Manipulationen im und am Flügel, wenn Erol Saiten abdämpft, während  er spielt, bis hin zu Büchern, die man auf die Saiten legt. Wenn man dann anschlägt, und das Buch ein bisschen runterdrückt, dann gibt es einen sehr scheppernden, perkussiven Klang. Auch mit Magneten auf den Saiten haben wir viel experimentiert”.

Das sind diese „klassischen“ Prepared-Piano-Techniken, bei denen man die Saite, die schwingt, berührt und damit einen anderen Ton aus der schwingenden Saite holt. Das ist die eine Seite. Dann gibt es die Technik, dass man mit unterschiedlichen Materialien experimentiert – zum Beispiel Ketten!

Wenn man da, wo die Saiten anfangen, mit Ketten drüber streicht, dann gibt es einen sehr shaker-artigen Sound. Oder es wird mit Mallets und anderen Schlagstöcken auf den Korpus des Flügels geschlagen – oder die Saiten werden mit Besen traktiert. Das ist dann ein weiterer Aspekt der Klangforschung.

Aber das erweitert sich nochmal fast ins Unendliche, wenn man die ganzen Klänge aufnimmt, und im Computer mit Effekten weiter bearbeitet. Verzerrung, Hall, Filter –  also ein ganzes Effektarsenal – um aus diesen Klängen wiederum neue zu erzeugen.

Und genau so sind die Grandbrothers bei der Produktion des neuen Albums auch vorgegangen, sie haben ihr althergebrachtes Produktionskonzept beibehalten, wonach die Sounds dominant immer erstmal aus dem Piano kommen müssen und anschließend bei Lukas elektronisch weiterverarbeitet werden, um dann an die magische “Grandbrothers-Apparatur” weitergereicht zu werden. Doch dazu kommen wir gleich.

Die magische Grandbrothers-Apparatur

Lukas erklärt uns dazu: “Das eine ist ja die tatsächliche Apparatur, also das mechanische Device am und über dem Piano, welches dann eher mein Metier ist, weil ich es steure und auch gebaut habe”.
Doch das Duo hatte in der Folgezeit die Konzept-Basis für das zweite Album “Open” von 2017 noch mal weiterentwickelt.

“Zu diesen Hämmerchen, die gegen das Chassis des Flügels schlagen, diesen so als Resonanzkörper nutzen und auch die Saiten im Flügel von oben malträtieren können”, so führt Lukas fort, “sind nun auch „Bows“, also Bögen bzw. Brücken hinzugekommen, die man über die Saiten hängt, um diese zum Schwingen zu bringen, ohne dass sie die Saiten jedoch berühren sollen.” Im Übrigen sind die Hämmerchen nichts Ungewöhnliches, ähnliches wird auch von GoGo Penguin eingesetzt, dieses Drum-System heißt dort Polyend Perc. Nachlesen könnt Ihr das gerne hier auf unserer Site unter dem Bereich “Acoustic Electronica”.

Lukas erklärt uns weiter: “Das ergibt schließlich gibt sehr flächige Sounds, die sonst von Flöte oder Orgel produziert werden. Das ist dann auf jeden Fall eine Weiterentwicklung der Einsatzmöglichkeiten der bekannten Apparatur.

Doch für das dritte neue Album “All The Unknown” haben wir nun weniger an der Mechanik gefeilt, eher schon am Sound, der aus der Mechanik resultiert, mit diesem experimentiert und somit auch transformiert”.

Das Produktionskonzept des neuen Albums “All The Unknow” bricht demnach jedoch in Teilen mit der angestammten Produktionsmethode, erstmals werden auch viele Loops, Samples und Effekte eingesetzt, die vorproduziert worden sind und so dem Klangteppich neue Ebenen hinzufügen.

Schlußbewertung:


Mit “Home” von Hania Rani, GoGo Penguin mit dem gleichen Titel aus dem Jahr 2020, “Terrain” vom Portico Quartet und natürlich “All The Unkown” von den Grandbrothers stehen nun vier Alben ganz vorne im Regal, die alle zu einer nicht näher definierten Richtung gehören, weit weg vom Neo- und Fusion-Jazz, noch weiter entfernt von kaltem Minimalismus-Nebel und von schwer zugänglicher Neo-Klassik. Alle vier Alben sind hochemotional, magisch, bringen den Hörer, wenn er sich darauf einlässt zu neuen Bewusstseinsebenen.

Die Grandbrothers setzen jedoch noch eins drauf, und erheben sich mit einem großen Pathos und immenser Emotionalität über die anderen drei genannten Acts.

Klangqualität:

16 Bit / 44.1 kHz

Bassbereich: 8/10
Mittenbereich: 8/10
Hochtonbereich: 9/10
Räumlichkeit: 8/10
Ortbarkeit: 9/10

Bezugsquelle

Artist: Grandbrothers
Title: All the Unknown
Format: Album
Release Date: 15. Januar 2021
Label: City Slang
Genre: Emotional Acoustic Electronica, Ambient Minimal Music
13 Tracks • 57m 18s

Bei Qobuz verfügbar in

cd_silver_45

16-Bit CD Quality
44.1 kHz – Stereo

Mein Test-Equiment

Studio 1 (High End):

  • 2 x System Audio SA Mantra 50 (front)
  • 1x System Audio SA Mantra 10 AV (center)
  • 2x System Audio SA Legend 5 (Rear)
  • 1 x System Audio Saxo 10 (Subwoofer)
  • 4 x Onkyo SKH-410 (B) (Dolby Atmos)
  • Auralic Altair (Audio Streaming Client mit max. 32 Bit / 384 kHz)
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