Röyksopp: Profound Mysteries II – 2022

Facts zu Röyksopp: Profound Mysteries II – Album – 2022
Royksopp PM 2. 800

Artist: Röyksopp
Title: Profound Mysteries II
Country of Origin: Norway
Format: Album
Release Date: 19. August 2022
Label: Dog Triumph / Embassy One
Genre: Electronic
10 Tracks • 51m 26s

Hi-res 42

Bei Qobuz erhältlich in
24 Bit / 44.1 kHz Hi-res, Stereo

Lossless - 42

Bei Apple Music erhältlich in
16 Bit / 44.1 kHz Lossless, Stereo

UK-Flag 45

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Review

„Profound Mysteries II ist eine direkte Fortsetzung des ersten Teils. Wiederkehrende Themen wie Liebe und Verlust, Verzweiflung und Versöhnung werden in eine esoterische Verbeugung vor jenen Künstlern und Genres verpackt, die uns in all den Jahren geprägt haben.“ – Svein Berge & Torbjørn Brundtland

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Röyksopp liebten es schon immer mächtig fett und dann bitte alles mit Schmackes. Ein Album war meist Teil eines Projekts oder zumindest ein Teil eines langen Gedankens in den Köpfen der Macher Svein Berge & Torbjørn Brundtland. Und so gab es in der Vergangenheit, die bei Röyksopp schon seit dem Jahr 2001 andauert, meist mächtig viele Remixe, säckeweise berauschende Videos und sonstiges Stückgut für die Fans on Top.

Und stets waren sie immer auf der Höhe der Zeit und nahmen gerade mit oder aufgrund der mannigfaltigen Kollaborationen stets das nächstgelegene Wurmloch Back to the Future.
Schon Profund Mysteries Teil 1, erschienen am 29.04.2022, schlug bei mir ein Thor’s Hammer – bang! Und schon wurde mir klar, was ich all die Jahre seit 2014 so schmerzlich vermisst hatte. Als dann bekannt wurde, dass einen einen Teil 2 geben würde, war ich natürlich vollständig von den Socken.

Berge und Brundtland, die beiden Masterminds von Röyksopp, beschreiben Profound Mysteries bestehend aus Teil 1 und Teil 2 als das größte Projekt in der Karriere von Röyksopp. Es fasst den einzigartigen Sound zusammen, an dem sie jahrzehntelang gefeilt haben, und baut ihn weiter aus. Es ist ein kühner Blick in die Zukunft und eine Hommage an die Künstler, Genres und musikalischen Strömungen, die sie zuerst inspiriert haben.

Es ist ein Projekt, an dem sie ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben (die ältesten Ideen stammen aus den Anfangstagen von Röyksopp, buchstäblich unter Verwendung von MIDI-Daten, die die Band als Teenager in den 1990er Jahren komponierte).

Im ersten Track ‚Denimclad Baboons‘ klingt es leicht verzerrt mit heftigem Grundrauschen und den bekannten Knacken von Schallplatten (das waren Dinger aus Kunststoff mit einem Loch in der Mitte, wo man von beiden Seiten durchgucken konnte), was aber gewollt ist. Musikalisch werden die 80er wieder wach.

Dies setzt sich im zweiten Track Let’s Get it Right zunächst fort, der Track entwickelt sich aber zu einem echten Midtempo Dancefloor-Füller.
Unity, der dritte Track, ist eine sagenhaft geile House-Nummer, mit knallig bassigem Intro und klassischen House-Piano-Motiven, wie man sie auch von der genialen amerikanischen House-Ikone LP Giobbi kennt. Unity weckt das Bedürfnis nach noch mehr ekstatische Bewegung auf dem Dancefloor – am besten zusammen mit der Person, die Euch in Eurem Leben am wichtigsten ist.

Insgesamt findet Ihr auf Teil 2 von Profound Mysteries nicht einigen einzigen schwachen Moment, das Album ist großartig durcharrangiert und in sich unglaublich geschlossen. Herauszuheben wären noch das stampfende „Control“ und die unglaublich schöne Ballade „Sorry“ mit einem irre guten Tempiwechsel.

Röyksopp

Profound Mysteries II zeichnet sich wie sein Vorgänger durch eine Fülle von Kollaborationen aus. Wie immer haben Berge und Brundtland den Großteil des Albums gemeinsam in Norwegen geschrieben, eingespielt und produziert, obwohl ihre Zusammenarbeit die ganze Welt umspannt.

Auf Profound Mysteries II haben Röyksopp Streicher und Holzbläser in New York, Berlin und Paris aufgenommen, während Gastsängerinnen und -sänger sowohl von bekannten Künstlern aus dem Röyksopp-Universum (Susanne Sundfør) als auch von Neuzugängen (Allison Goldfrapp, Beki Mari, Astrid S, Karen Harding, Pixx und Jamie Irrepressible) stammen.

Es gibt ein einzigartiges erweitertes kreatives Universum, in dem jeder Track von einem „Artefakt“ und einem „Visualiser“ begleitet wird, die vom australischen zeitgenössischen Künstler Jonathan Zawada geschaffen wurden, sowie einen Kurzfilm, der in Zusammenarbeit mit der skandinavischen Produktionsagentur Bacon entstanden ist.
Alle bisherigen „Bacon“-Filme sind hier zu sehen: https://bit.ly/3Qc69HP

Unterm Strich

Wie schon der Vorgänger Profound Mysteries I erweist sich auch Teil 2 als ein sensationell gutes Album, dass die Meilenseine in Sachen Electronica wiedermal ein weites Stück nach vorne trägt. Vom treibendem Dancefloor-Zeugs, getragenen Midtempo-Nummern bis hin zu betörenden Balladen und wunder schönen fließenden Ambient Nummern ist auf Profound Memories alles vertreten, was Electronica zu einem solch faszinierenden Ober-Genre macht. Beide Werke haben große Chancen auf den Titel „Album des Jahres.
Das Album liegt bei Qobuz mit 24 Bit / 44.1 kHz im Hi-res-Format vor, bei Apple Music hingegen „nur“ im Lossless 16 Bit / 44.1 kHz-Format.

Rating für Röyksopp – Profound Mysteries II – 2022
Royksopp PM 2. 800
Format: 24 Bit / 44.1 kHz
Music
Höhen / Heights
Mitten / Mids
Bass
Räumlichkeit / Spaciality

Summary

Max: 5 Points

5

Mein Testequipment:

Studio 1 (High End):

  • 2 x System Audio SA Mantra 50 (front)
  • 1x System Audio SA Mantra 10 AV (center)
  • 2x System Audio SA Legend 5 (Rear)
  • 1 x System Audio Saxo 10 (Subwoofer)
  • 4 x Onkyo SKH-410 (B) (Dolby Atmos)
  • Auralic Altair (Audio Streaming Client mit max. 32 Bit / 384 kHz)
  • NVIDIA Shield Pro mit Plex, Kodi (max 192 kHz für  Audio, Tidal (MQA Streaming Client)
  • AppleTV 4K (Streaming Client) Dolby Atmos, HDR, Dolby Vision
  • Amazon Cube 4K (Streaming Client) Dolby Atmos (restricted), HDR, Dolby Vision
  • Panasonic DP-UB9004 (4K UHD Player) Dolby Atmos, HDR, Dolby Vision
  • Oppo UDP-203 (4K Ultra HD Blu-ray Disc Player) Dolby Atmos, HDR, Dolby Vision
  • Yamaha CX-A5100 (Preamp) 4K, Dolby Atmos, Hi-res
  • Yamaha MX -A5000 (Power Amp)
  • Sony KD-55A1 (TV) 4K OLED, HDR, Dolby Vision

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